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Detailvergrösserung der Insel
Beschriftete Detailvergrösserung der Insel
Neuwerk selbst habe ich während des Kurzurlaubes nicht besucht. Die Insel kann per Wattwagen (2 PS), per Schiff oder bei Ebbe zu Fuss erreicht werden, in jedem Fall aber ist Planung vonnöten, will man die Insel besuchen: Bedingt durch den Lauf der Gezeiten fällt der Weg zwischen Neuwerk und Festland nur für jeweils ca. 3 Stunden trocken, dann steigt der Wasserstand wieder. Im Wattwagen schafft man die ca. 12 km lange Strecke zwischen Festland und Insel innerhalb einer Niedrigwasserperiode (Ebbe), allerdings bekommt dann man nicht viel von der Insel zu sehen (nur halbstündiger Aufenthalt). Ausserdem muss man sich bei einem der Wattfahrten-Unternehmen anmelden. Läuft man zu Fuss, so muss man auf der Insel übernachten, da man nur den einfachen Weg bei Ebbe schafft. Und auch für den Ausflug per Schiff muss man sich anmelden.
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Detailvergrösserung: Springender Kitesurfer
Bei Sahlenburg, etwa 2 km südlich von Duhnen, befindet sich Strandabschnitt für Surfer. Das Betreten des Strandes war kostenpflichtig, von einem Hügel aus konnte man den Surfern dennoch zusehen ;)
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Detailvergrösserung
Fussspuren im Watt: Ein Vogel mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen sowie ein aufrecht gehender Affe hinterliessen ihre Spuren im weichen Sand ;)
Ausserdem: Ein schöner Regenbogen und ein Wegweiser 2 km vor Duhnen.
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Detailvergrösserung
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Man findet eine Menge bunter Muscheln, vor allem am Strand, wo die Schalen zusammengespült werden, aber auch (natürlich) im Watt. Dominierend sind die winzigen Wattschnecken (die meisten Wattwanderer übersehen sie) sowie die Herzmuscheln. Hinzu kommen noch die grossen Sandklaffmuscheln (die so heissen, weil ihre Schale nicht vollständig schliesst, "klafft") und die mehrere cm grossen Strandschnecken. Wer mit der Maus über die Bilder fährt, erfährt die im Bild dominierende Art.
Strandkrebse findet man natürlich auch in grösserer Zahl. Im Gegensatz zu Muscheln wollen sie lebend aber erst einmal eingefangen werden, will man sie fotografieren ;) Nach der unfreiwilligen Fotosession l.iess ich die Tiere selbstverständlich wieder laufen bzw. half ihnen beim Eingraben in den Schlick.
Wie man einen Krebs fängt, ohne gezwickt zu werden? Ganz einfach: Man nimmt beide Hände, die eine Hand hält man als "Köder" vor das Tier, mit der anderen packt man den Panzer des Tieres von hinten, wie im Foto gezeigt. Alternativ kann man auch Schlick über die Augen des Tieres streuen, es sieht dann nichts mehr und lässt sich problemlos fangen.
Die Figur im Bild links stellt vermutlich eine Art Gartenzwerg dar, jedenfalls wurde sie im Andenkenladen angeboten. Der Baum im Bild rechts ist eine chilenische Araukarie, die im Vorgarten als Zierbaum angepflanzt wurde.
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Fort Kugelbake ist die letzte erhaltene Küstenverteidigungsfestung in Deutschland. Das Fort wurde zwischen 1869 und 1873 erbaut und diente zunächst primär dem Schutz der Elbmündung vor feindlichen Schiffen. Ab 1939 wurde in der Festung eine Batterie Marineflak stationiert. Dafür wurden neue Funktionsgebäude und befestigte Stellungen innerhalb des Forts errichtet. Aus dieser Zeit stammen auch die heute ausgestellten, in den Fotos dargestellten Geschütze: Mehrere 8,8 cm Seezielgeschütze und vier 10,5 cm Flugabwehrkanonen. Während des II. Weltkrieges fanden während der Fliegeralarme teilweise auch Zivilisten aus der Umgebung Schutz in den Kasematten der Anlage. Zwischen 1945 und 1967 diente Fort Kugelbake unter anderem als Notunterkunft und Jugendherberge, seit 1967 stand die Anlage leer. Anfang der 90er Jahre begannen Restaurierungs- und Renovierungsmaßnahmen. Von der Bewaffnung ist heute ein 10,5 cm Flakgeschütz aus der Zeit um 1939 sowie ein 8,8 cm Seegeschütz von 1900 ausgestellt.